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Die Orchideenblüte am Kaiserstuhl ...

Hemknabenkraut (1).JPG
Helmknabenkraut

... ist in vollem Gange. Wer sich nicht auskennt: Hier ein kleiner Vorgeschmack in Form von Fotos, welche den aktuellen Blühstand zeigen.

Knabenkraut Purpur.JPG
Purpurknabenkraut

Das Brandknabenkraut

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Brandknabenkraut

ist eines der Knabenkräuter, die jetzt im Liliental in Blüte stehen.

Bocksriemenzunge.JPG
Bocksriemenzunge
Pyramidenorchis.JPG
Pyramidenorchis
Waldhyazinthe.JPG
Waldhyazinthe

Natternkopf oder Blauer Heinrich (Echium vulgare)

Natternkopf

Ob sein Name davon herrührt, dass er seit der Antike gegen Schlangenbisse oder Skorpionsstiche mit ungewissem Erfolg verwendet wurde ? Natternzunge wäre wohl eine bessere Bezeichnung,wenn man die späte Einzelblüte betrachtet. Die weibliche Narbe ragt aus der Blüte hervor wie die gespaltene Zunge einer züngelnden Schlange. Der Blaue Heinrich beginnt im Mai zu blühen. Anfangs ist seine Blüte eher nicht blau sondern rosa, wird aber gegen Blühende blau. Wir konnten auch einen Natternkopfalbino entdecken, was aber scheinbar gar nicht so selten zu sein scheint. Das beiliegende Foto zeigt diesen Albino. Sein Alkaloidgehalt macht den Natternkopf gering giftig. Er ist jedoch eine hervorragende Bienenweide, wobei die Bienen offenbar lernen, dass nur die rosa Blüten reich an Nektar sind. Er enthält bis zu 25 Prozent Zucker.

Natternkopff

Zwischen den Rebzeilen

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Foto Brü

blüht der Milchstern (Ornithogalum), eine giftige Zwiebelpflanze.

Erdrauch (Fumaria officinalis)

Erdrauch 1
Erdrauch mit gelbem Färberwaid; Foto Brü

kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wächst aber ausgreifend an Rebhängen im Kaiserstuhl im Monat April/Mai. Der Name Fumaria stammt von fumus der Rauch und bezieht sich vielleicht auf die fast schwarze Farbe der Spitze der Kronblätter, die dadurch wie geräuchert erscheinen. Officinalis lässt auf eine alte Arzneipflanze schließen, da Offizin die Verkaufsstelle in einer Apotheke bezeichnet, also officinalis: "in der Apotheke benutzt" bedeutet.

Im Flaumeichenwald am Büchsenberg

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blüht der Diptam.

Borretsch (Borago officinalis)

Borretsch
Foto Brü

wird wegen des gurkenähnlichen Geschmackes seiner Blätter auch Gurkenkraut genannt. Er stammt ursprünglich als dem Mittelmeerraum und war von der Antike bis ins Mittelalter hinein ein Heilkraut gegen Melancholie und Traurigkeit : "Ich, Borretsch, bringe Freude"(PLINIUS). Vielleicht ist dies auch der Grund, warum man in der Küche seine essbaren Blüten in den Salat streut oder sie, kandiert, als Dekoration für Süßspeisen verwendet. In Wien habe ich ein kleines Geschäft entdeckt, in welchem die Blüten mit Eischnee bestrichen, mit Puderzucker bestreut und anschließend getrocknet werden. So werden sie als Konfekt verkauft. Für die Imker stellt Borretsch eine ausgezeichnete Bienenweide dar, die Verfärbung der Blütenfarbe von Blau nach Rot kann als Indikator für Säure Verwendung finden.

und dann ist da noch ....

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rote Taubnessel

ab März bis in den Oktober hinein mit purpurrotem Blütenkleid die rote Taubnessel (Lamium purpureum), eine sehr wichtige Nahrungsquelle für die zeitlich früher und bei niedrigerer Temperatur als Bienen fliegenden Hummelköniginnen.

Die Wilde Resede

Reseda lutea

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ist auch unter dem etwas kuriosen Namen gelber Wau bekannt.

Storchschnabel

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in den Reben am Kaiserstuhl blühen im Augenblick zwei Arten von Storchschnabelgewächsen (Geranium). Diese sind relativ leicht voneinander zu unterscheiden, der der Eine ist kleinblütig und riecht etwas unangenehm. Deshalb trägt er den deutschen Namen stinkender aber auch Ruprechtsstorchschnabel (Geranium robertianum)

Storchschnabel (2)

Blutroter oder Blutstorchschnabel

der Andere ist großblütig und seine Blütenblätter sind von dunklen Adern durchzogen. Er erhielt den deshalb den Namen blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum).

Nickendes Leimkraut, Nelken -oder Taubenkropf-Leimkraut und Seifenkraut

Nickendes Leinkraut (Silene nutans)

Nickendes Leimkraut.JPG

für den Laien sind diese drei nicht immer gut unterscheidbar. Deshalb sollen sie hier hinteinander abge-bildet sein. Das nickende Leinkraut hat ganz schmale Blütenblätter.Es blüht von Mai bis September.

Seifenkraut (Saponaria officinalis)

Seifenkraut2.jpg
Foto Brü

ist eine von etwa Juli bis September blass rosa blühende Pflanze. Sie ist seit der Jungsteinzeit durch ihren Gehalt an seifenartigen Verbindungen (sog. Saponine; von sapo = Seife) in ihrer Wurzel als Waschmittel (Waschwurz) geschätzt. In Kräuterbüchern des Mittelalters findet die Pflanze bereits Erwähnung zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Vom Taubenkropf unterscheidet sie sich auf den ersten Blick dadurch, dass ihre verwachsenen Kronblätter nicht aufgebläht sind wie der Kropf einer Taube.

Weitere Informationen:

Kontakt

Naturzentrum Kaiserstuhl Bachenstraße 42, 79241 Ihringen Birgit Sütterlin & Reinhold Treiber

Tel. 07668 - 7108 80

Büro: Montag + Donnerstag 10 - 12 Uhr

E-Mail: info@naturzentrum-kaiserstuhl.de

 
 
 
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