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Das Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)

Pfaffenhütchen.JPG
Foto Brü

oder Spindelbaum wächst am Kaiserstuhl teilweise als Erosionsschutz an den Rebböschungen. Seine Blüten sind relativ unscheinbar, der Nektar wird gerne von Ameisen und Fliegen gesammelt. Die Früchte, die ab August bis Mitte Oktober reifen, sehen wie das Birett (Kopfbedeckung) eines Geistlichen aus. Die rote Fruchtfarbe wirkt gerade für Kinder lecker und verführerisch, 30-40 Früchte sollen aber tödlich sein. Vergiftungserscheinungen sind Kolliken, Übelkeit, Krämpfe, Kreislaufkollapse und Durchfall. Nierenschäden und Leberschwellungen treten auf. Das Pfaffenhütchen war 2006 die Giftpflanze des Jahres. Das zähe Holz eignet sich für Drechselarbeiten und wurde als Putzholz von den Uhrmachern benutzt. Außerdem diente es zur Herstellung von Zeichenkohle. Das Pulver der Samen kam in der Volksheilkunde als Bekämpfungsmittel für Läuse und Krätzmilben zur Anwendung.

Die Mandelbäume

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stehen seit Anfang März überall in Blüte. Zur Vollblüte wird es noch etwa eine Woche dauern.

Die Kornelkirsche

Cornus mas

Kornelkirsche Strauch
Foto Brü

blüht jetzt als Strauch, manchmal - weil älter - als Baum, noch vor den Forsythien, mit ihrem hellgrünen Gesamtcharakter oft nur an den Straßenrändern. Ihre gelbgrünen, schwachduftenden Blüten sind Dolden und wichtige Nährpflanzen für Bienen. Die entstehenden Früchte glänzen rot, sind essbar aber säuerlich. Das Gebüsch der Kornelkirsche bietet den Vögeln Schutz, die Früchte sind Nährstoff für den Winter. Der Mensch macht hier Konkurrenz, denn die Früchte eignen sich für Marmeladen und Gelees mit hohem Vitam C - Gehalt aber auch zur Herstellung von Likör. Ihr Holz hat eine höhere Dichte als Wasser, das bedeutet, dass es nicht schwimmt sondern untergeht.

Kornelkirsche Blütenstand

Die Heilpflanze des Jahres 2019

Johanniskraut (Hypericum)

Johanniskraut

Der vollständige lat. Name H.perforatum bezieht sich auf die eiförmigen Blätter, die durchscheinend punktiert(perforiert) erscheinen. Darin findet sich Spathulenol, ein ätherisches Öl, das immunsuppressive Wirkung haben soll. Zerriebene Blüten färben die Finger rot ("Johannisblut"). Der Stoff Hypericin kommt als Rotöl zur Anwendung. Bei Kontakt mit der Haut kann er diese lichtempfindlich machen und zu Sonnenbrand-ähnlichen Reaktionen führen. Der Name Sonnenwendkraut bezieht sich auf die Blütezeit zur Sommersonnwende um den 21.Juni,oder St.Johanni zum 24.Juni.

Die Giftpflanze des Jahres 2019

Der Aronstab (Arum maculatum)

Aronstab_(1).JPG
Foto Brüning

Der Aasgeruch lockt Fliegen und Mücken an und diese sorgen für die Blütenbestäubung über eine raffinierte Falle in Kesselform. Die Pflanze sollte man besser nicht berühren; vorallen die roten Beeren sind giftig.

Mandelblüte

an der Landstraße von Ihringen nach Breisach

Mandelblüte Ihringen 23/3/15

Weitere Informationen:

Kontakt

Naturzentrum Kaiserstuhl Bachenstraße 42, 79241 Ihringen Birgit Sütterlin & Reinhold Treiber

Tel. 07668 - 7108 80

Büro: Montag + Donnerstag 10 - 12 Uhr

E-Mail: naturzentrum@ihringen.de

 
 
 
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