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Beinwell (Symphytum officinale)

Beinwell_mit_Wildbienen_(3).JPG

Der Name ist Programm. Früher ein Mittel bei Knochenbrüchen; heute hilft ein Extrakt aus der Wurzel gegen Verstauchungen,Prellungen und Zerrung. Allantoin,Rosmarinsäure und Cholin sind die wichtigsten Inhaltsstoffe. Eine Blütenpflanze die von Wildbienen gerne besucht wird.

Seifenkraut (Saponaria officinalis)

Seifenkraut2.jpg
Foto Brü

ist eine blass rosa blühende, mit Taubenkropf zum Beispiel leicht verwechselbare Pflanze. Sie ist seit der Jungsteinzeit durch ihren Gehalt an seifenartigen Verbindungen (sog. Saponine; von sapo = Seife) in ihrer Wurzel als Waschmittel (Waschwurz) geschätzt. In Kräuterbüchern des Mittelalters findet die Pflanze bereits Erwähnung zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.

Im Flaumeichenwald am Büchsenberg

Diptam Büchs.b..JPG

ist der Diptam bereits verblüht...

... in enger Gesellschaft gedeiht dort auch der Blasenstrauch

Blasenstrauch (2).JPG

Man sagt ...

Wildrose.JPG

der Juni sei der Rosenmonat. Was liegt näher als die Wildrose zur Pflanze des Monats zu küren.

Der Große Klappertopf

Klappertopf.JPG

fällt in den Wiesen auf. Noch steht er in voller Blüte,erst seine reifen Samen klappern - vom Wind geschüttelt - in den dürren Kapseln.

Natternkopf oder Blauer Heinrich (Echium vulgare)

Natternkopf

Ob sein Name davon herrührt, dass er seit der Antike gegen Schlangenbisse oder Skorpionsstiche mit ungewissem Erfolg verwendet wurde ? Natternzunge wäre wohl eine bessere Bezeichnung,wenn man die späte Einzelblüte betrachtet. Die weibliche Narbe ragt aus der Blüte hervor wie die gespaltene Zunge einer züngelnden Schlange. Der Blaue Heinrich beginnt im Mai zu blühen. Anfangs ist seine Blüte eher nicht blau sondern rosa, wird aber gegen Blühende blau. Wir konnten auch einen Natternkopfalbino entdecken, was aber scheinbar gar nicht so selten zu sein scheint. Das beiliegende Foto zeigt diesen Albino. Sein Alkaloidgehalt macht den Natternkopf gering giftig. Er ist jedoch eine hervorragende Bienenweide, wobei die Bienen offenbar lernen, dass nur die rosa Blüten reich an Nektar sind. Er enthält bis zu 25 Prozent Zucker.

Natternkopff

Tollkirsche (Atropa belladonna)

Blüte von Belladonna.JPG
Foto Brü

Die Tollkirsche (Atropa belladonna) hat meist schwarze, Kirschen ähnliche Früchte, deren Saft wie die ganze Pflanze stark giftig ist. Der Name Atropa entspringt der Mythologie. Die griechische Göttin Atropos ist diejenige, die den Lebensfaden durchschneidet. Die Herkunft des Namens belladonna wird mit dem italienischen bella donna für „Schöne Frau“ assoziiert, da der Saft eine die Pupillen vergrößernde Wirkung besitzt und im Mittelalter zu nicht ganz ungefährlichen Schönheitszwecken von Frauen eingesetzt worden ist. Die Tollkirsche gilt als alte Zauberpflanze und findet als Arzneipflanze auch heute Verwendung.

Weitere Informationen:

Kontakt

Naturzentrum Kaiserstuhl Bachenstraße 42, 79241 Ihringen Birgit Sütterlin & Reinhold Treiber

Tel. 07668 - 7108 80

Büro: Montag + Donnerstag 10 - 12 Uhr

E-Mail: naturzentrum@ihringen.de

 
 
 
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