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Beinwell (Symphytum officinale)

Beinwell_mit_Wildbienen_(3).JPG

Der Name ist Programm. Früher ein Mittel bei Knochenbrüchen; heute hilft ein Extrakt aus der Wurzel gegen Verstauchungen,Prellungen und Zerrung. Allantoin,Rosmarinsäure und Cholin sind die wichtigsten Inhaltsstoffe. Eine Blütenpflanze die von Wildbienen gerne besucht wird.

Kermesbeere (Phytolacca)

Kermesbeere Frucht und Blütenstand

Die Kermesbeere (Phytolacca spec) wird wegen ihrer schönen Blütentraube aber auch der eigenwillig geformten Beeren wegen teilweise als Zierstrauch in Gärten gehalten. Sie verwildert allerdings und siedelt sich häufig an nährstoffreichen,humushaltigen Schuttstellen an. Die schwarzblauen Beeren wurden als Färbemittel für Speisen und Spirituosen verwendet. In der Homöopathie dient Phytolacca als Mittel bei Grippe, Angina und Gelenkrheuma. Für Kinder sind die Beeren wegen ihrer dunklen Farbe attraktiv, die Pflanze enthält aber Alkaloide und seifenartige Inhaltsstoffe, was sie giftig macht (Erbrechen, Durchfall, Krämpfe).

Kermesbeere (reife Früchte)
alle Fotos Brü

Im Flaumeichenwald am Büchsenberg

Diptam Büchs.b..JPG

blüht der Diptam.

... in enger Gesellschaft gedeiht dort der Blasenstrauch

Blasenstrauch (2).JPG

Man sagt ...

Wildrose.JPG

der Mai sei der Rosenmonat. Was liegt näher als die Wildrose zur Pflanze des Monats zu küren.

Der Große Klappertopf

Klappertopf.JPG

fällt in den Wiesen auf. Er steht in voller Blüte,erst seine reifen Samen klappern - vom Wind geschüttelt - in den dürren Kapseln.

Natternkopf oder Blauer Heinrich (Echium vulgare)

Natternkopf

Ob sein Name davon herrührt, dass er seit der Antike gegen Schlangenbisse oder Skorpionsstiche mit ungewissem Erfolg verwendet wurde ? Natternzunge wäre wohl eine bessere Bezeichnung,wenn man die späte Einzelblüte betrachtet. Die weibliche Narbe ragt aus der Blüte hervor wie die gespaltene Zunge einer züngelnden Schlange. Der Blaue Heinrich beginnt im Mai zu blühen. Anfangs ist seine Blüte eher nicht blau sondern rosa, wird aber gegen Blühende blau. Wir konnten auch einen Natternkopfalbino entdecken, was aber scheinbar gar nicht so selten zu sein scheint. Das beiliegende Foto zeigt diesen Albino. Sein Alkaloidgehalt macht den Natternkopf gering giftig. Er ist jedoch eine hervorragende Bienenweide, wobei die Bienen offenbar lernen, dass nur die rosa Blüten reich an Nektar sind. Er enthält bis zu 25 Prozent Zucker.

Natternkopff

Noch ist Orchideenzeit im Liliental

P1170640.JPG

Erdrauch (Fumaria officinalis)

Erdrauch 1
Erdrauch mit gelbem Färberwaid; Foto Brü

kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wächst aber ausgreifend an Rebhängen im Kaiserstuhl im Monat April/Mai. Der Name Fumaria stammt von fumus der Rauch und bezieht sich vielleicht auf die fast schwarze Farbe der Spitze der Kronblätter, die dadurch wie geräuchert erscheinen. Officinalis lässt auf eine alte Arzneipflanze schließen, da Offizin die Verkaufsstelle in einer Apotheke bezeichnet, also officinalis: "in der Apotheke benutzt" bedeutet.

Erdrauch2

DIPTAM

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Foto Brü

wie hier am Büchsenberg blüht.

Die Nachtkerze Oenothera biennis

Nachtkerze

ist eigentlich eine Pflanze von Wegesrändern, macht aber auch in einem Garten einiges her wie auf diesem Bild demonstriert wird. Allerdings öffnet sie ihre Blüten langsam gegen Abend und schließt sie wieder im Laufe des frühen Vormittags. Aber allein das Schauspiel des langsamen Blütenöffnens ist es wert sich diese zweijährige Pflanze einmal im Garten zu halten.

Wenn Sie am Büchsenberg wandern

Wilde Akelei im Pfaffenloch.JPG
Foto Brü im Pfaffenloch

entdecken Sie vielleicht die wilde Akelei. Sie ist auch eine recht typische, in vielen Farben blühende Gartenpflanze.

Weitere Informationen:

Kontakt

Naturzentrum Kaiserstuhl Bachenstraße 42, 79241 Ihringen Birgit Sütterlin & Reinhold Treiber

Tel. 07668 - 7108 80

Büro: Montag + Donnerstag 10 - 12 Uhr

E-Mail: info@naturzentrum-kaiserstuhl.de

 
 
 
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