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Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea)

Holzbiene Männchen

gilt in Baden-Württemberg als stark gefährdet. Das hier abgebildete Holzbienenmännchen ist eindeutig an einem braunroten Ring unmittelbar vor den Fühlerspitzen erkennbar. Ihr Lebensraum benötigt ausreichend mürbes Totholz, in das hinein die Weibchen ihre Niststätten nagen. Dies sind hintereinander liegende Brutzellen, deren Zwischenwände aus ausgenagtem Totholz bestehen. Sie fliegt als eine der ersten Wildbienenarten und sucht nach Pollen und Nektar hier am Winterjasmin.

Nachdem es nun wieder wärmer wird

mauereidechsen_(4).JPG

tummeln sich die Mauereidechsen im Vulkanfelsgarten in Ihringen.Um die Bilderreihe mag sich vielleicht folgende Geschichte spinnen : Hab ich Hunger auf Dich?

lass uns in Ruhe

Zauneidechsen_(2).JPG

wir sind gerade bei wichtigeren Dingen

mauereidechsen_(3).JPG
alle Fotos Brüning

Nachdem der Holunder

Marienkäferlarven

nun blüht und stark von Blattläusen befallen ist haben die Marienkäferlarven einen gedeckten Tisch vor sich

Marienkäferlarven

und der Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünsler.JPG
alle Fotos Brü

ist als ungebetener Gast wieder unterwegs.

Die Bienenfresser

Bienenfresser
Bild Brüning

haben ebenfalls den Weg zurück in den Kaiserstuhl gefunden.

Bienenfresser
Bild Schmieder

Ein Wintergast an der Dreisam

ein Gänsesäger

Gänsesäger an der Dreisam
Foto K.-E.Schmieder

Die Fauna beginnt sich zu regen

C-Falter.JPG
Foto Brüning

auf dem Weg am Fuß des Badberges entlang von Oberbergen nach Alt-Vogtsburg ...... sind uns die folgenden beiden Insekten vor die Kamera geflattert: der C - Falter

das Tagpfauenauge

Tagpfauenauge.JPG
Foto Brüning

der Zitronenfalter

Zitronenfalter klein.jpg
Foto S.Schröder-Esch

Aber warum gerade diese drei Falter, die offensichtlich eine der Ersten sind, die schon flattern. Sie überwintern als erwachsene Schmetterlinge, müssen also nicht erst aus einer Puppe kriechen. Der Große und der Kleine Fuchs gehören auch dazu sowie der Trauermantel. Ihr Trick: Sie ersetzen ihre Körperflüssigkeit dann wenn es kalt wird durch GLYKOL: die Autofahrer kennen die Substanz als Frostschutzmittel. So ist es ihnen möglich Frosttage bis - 20 Grad Celsius zu überdauern. Den Zitronenfalter konnten wir nur beobachten aber nicht fotografieren. Er ist ein unsteter Geselle und ständig in seinem Revier auf und ab.

Der Storch

P1040412.JPG

kreist schon seit 22.02.2020 über Ihringen. Ihm hat wohl das besondere Datum gefallen. Allerdings hat es ihm heute den 26.02. ordentlich ins Nest auf dem Kirchturm gegraupelt und geschneit.

Gehörnte Mauerbiene

Osmia cornuta

Mauerbiene Gehörnte
Kopulation 13.März 2020 Foto Brü

es ist Mitte März und an besonnten Stellen ist sie in größeren Mengen schon sehr aktiv beim Bau. Ihre Nester legt sie in vorhandenen Hohlräumen,zum Beispiel in Mauerziegelsteinen an, die wir mit Bambus- oder Schilfstängeln etwas verkleinert haben. Ganz typisch ist beim Männchen die Chitinbehaarung am vorderen Kopfende die wie ein kleiner Schnurrbart aussieht. Das Weibchen ist deutlich größer, auch im Kopfbereich.Der Hinterleib beider Geschlechter hat hellbraune Chitinbehaarung.

Die Smaragdeidechse

Smaragdeidechse
Foto Brü

ist noch etwas skeptisch darüber was der Mensch mit dem schwarzen Apparat wohl will.

Ein seltener Schnappschuss

Salbeitrick (2).JPG
Foto Brü

der sogenannte Salbeitrick des Wiesensalbei. Aber Sie müssen schon genau hinschauen was bei dem Trick passiert.

Der Käfer des Jahres 2020 - der Ölkäfer

Haben Sie ihn schon auf Ihrem Weg entdeckt; er fällt auf, wegen des dicken Hinterleibs.Eigentlich ist es das Weibchen des Ölkäfers oder Maiwurmes, das auf der Suche nach einer günstigen Eiablagestelle ist. Fassen Sie den Käfer nicht an, er wehrt sich mit einem öligen Sekret, das Blasen auf der Haut hinterläßt.
Aus den Eiern schlüpfen Larven mit drei Hakenklauen an jedem Bein, mit denen sie flink an der nächsten Blüten-pflanze emporklettern. Ihre Entwicklung geht aber nur in Nestern von Wildbienen weiter. Deshalb klammern sie sich an den erst besten Blütenbesucher. Ist es das falsche Insekt gehen die Larven ein. Beim richtigen Blütengast gelangen sie mit ins Nest einer Wildbiene und ernähren sich dort räuberisch von deren Eiern und Pollen. Die Verpuppung findet dann außerhalb in der Erde statt und im Frühling schlüpft daraus ein neuer Ölkäfer.

Wussten Sie wo Stare wohnen

Star mit Nisthöhle Foto Schmieder.JPG
Foto K.-E.Schmieder

Man sieht sie in riesigen Schwärmen am Himmel Kurven drehen oder jetzt aus den Kirschbäumen auffliegen. Im Herbst wenn am Kaiserstuhl die Schreckschüsse knallen, dann suchen die Stare das Weite aus den Reben. Aber dass sie hier irgendwo wohnen, wenn sie hierbleiben und ihre Jungen aufziehen, dass hat Karl-Ernst Schmieder in einem Foto dokumentiert.

Ob auch Wespen Durst verspüren?

Wespe als Wasserläufer.JPG
Foto Brü

Leicht wie ein Wasserläufer mit ihren weit ausgestreckten sechs Beinen ist eine Wespe auf einem kleinen Wasserreservoir gelandet und versucht wohl bei diesen sonnigen und warmen Vorsommermonaten entweder eigenen Durst zu stillen und/oder aber auch Feuchtigkeit in Form von Wasser in das papierne Nest zu bringen.

Weitere Informationen:

Kontakt

Naturzentrum Kaiserstuhl Bachenstraße 42, 79241 Ihringen Birgit Sütterlin & Reinhold Treiber

Tel. 07668 - 7108 80

Büro: Montag + Donnerstag 10 - 12 Uhr

E-Mail: info@naturzentrum-kaiserstuhl.de

 
 
 
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